Die drei Formate, die du brauchst
| Format | Pixel | Wo es läuft |
|---|---|---|
| 4:5 Hochformat | 1080 × 1350 | Facebook- und Instagram-Feed |
| 9:16 Vollbild | 1080 × 1920 | Reels, Stories, Facebook Stories |
| 1:1 Quadrat | 1080 × 1080 | Feed, rechte Spalte, Karussells |
4:5 nimmt im Feed mehr Fläche ein als ein Quadrat und ist deshalb für Feed-Ads meist die bessere Wahl. Für Reels und Stories ist 9:16 Pflicht, sonst entstehen schwarze oder unscharfe Ränder. Mit beiden Formaten deckst du praktisch alle Platzierungen ab. In Meta kannst du pro Platzierung ein eigenes Bild oder Video hinterlegen.
Safe Zones für Reels und Stories
Im 9:16-Format überlagern Profilname, Caption, Like- und Teilen-Buttons und der Call-to-Action Teile des Bildes. Alles, was dort liegt, sieht niemand richtig. Unsere Faustregel für 1080 × 1920:
- Oben etwa 250 Pixel freihalten, dort liegen Profil und Werbe-Hinweis.
- Unten etwa 380 Pixel freihalten, dort liegen Caption und Call-to-Action.
- Rechts etwa 110 Pixel freihalten, dort liegen die Buttons.
- Texte, Gesichter, Produkt und Angebot gehören in die Mitte.
Die Plattformen ändern ihre Oberflächen regelmäßig. Prüfe neue Ads deshalb immer in der Vorschau im Werbeanzeigenmanager auf allen Platzierungen.
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Video: Länge, Ton und Untertitel
- Länge: Für die meisten Produkt-Ads funktionieren 15 bis 45 Sekunden. Längere Videos können für erklärungsbedürftige Produkte sinnvoll sein, brauchen aber einen sehr starken Einstieg.
- Die ersten drei Sekunden: Hier entscheidet sich, ob jemand weiterschaut. Starte mit dem Hook, nicht mit Logo oder Begrüßung. Ideen findest du in unseren Hook-Ideen für Video-Ads.
- Untertitel: Viele schauen ohne Ton. Gesprochene Inhalte gehören deshalb als Untertitel ins Bild, innerhalb der Safe Zone.
- Ton: Wer mit Ton schaut, soll eine echte Stimme hören, keine Werbe-Vorlesestimme.
Statics: was auf ein Bild gehört
Ein starkes Static-Ad hat eine klare Botschaft, die man in zwei Sekunden versteht, ein gut erkennbares Produkt und höchstens drei kurze Vorteile. Wenig Text wirkt besser als viel, und eine Headline in der Sprache der Zielgruppe schlägt jede Marketing-Floskel. Welche Static-Formate besonders gut funktionieren, steht in Static Ads, die verkaufen.
Die häufigsten Fehler
- Nur ein Format geliefert, und Reels zeigen ein verkleinertes Feed-Bild mit Rändern.
- Text am unteren Rand, der von der Caption verdeckt wird.
- Logo und Begrüßung in den ersten Sekunden statt eines Hooks.
- Keine Untertitel, obwohl viele ohne Ton schauen.
- Zu viel Text auf dem Bild, der auf dem Handy nicht lesbar ist.
Häufige Fragen
Welches Format ist das beste für Meta Ads?
Für Feed-Platzierungen hat sich 4:5 im Hochformat bewährt, weil es mehr Fläche im Feed einnimmt als ein Quadrat. Für Reels und Stories brauchst du 9:16. Am besten lieferst du jede Ad in beiden Formaten.
Welche Auflösung brauche ich?
1080 × 1350 Pixel für 4:5, 1080 × 1920 Pixel für 9:16 und 1080 × 1080 Pixel für 1:1. Höher aufgelöstes Material ist kein Problem, kleineres wirkt schnell unscharf.
Was ist die Safe Zone?
Der Bereich eines Hochformat-Videos, der nicht von Profilbild, Buttons, Caption oder Bedienelementen verdeckt wird. Texte, Gesichter und Produkte gehören in diese Zone.
