Kosmetik oder Lebensmittel?
Eine Creme ist Kosmetik, ein Collagen-Drink ist ein Lebensmittel. Für Kosmetik gilt die EU-Kosmetikverordnung mit Kriterien für Werbeaussagen: wahr, belegbar, ehrlich und fair. Für Beauty-Supplements gilt die Health-Claims-Verordnung, und dort sind die Regeln strenger. Ein Satz wie „für straffere Haut“ kann bei einer Creme mit Studien belegbar sein und bei einer Kapsel unzulässig.
Wer Beauty-Produkte kauft
- Die Routine-Liebhaberin: hat feste Morgen- und Abendroutinen und probiert gern Neues aus.
- Die Minimalistin: will weniger Produkte, die mehr können.
- Die Inhaltsstoff-Leserin: kennt Wirkstoffe, vergleicht Konzentrationen.
- Die 40-plus-Käuferin: sucht Produkte, die zu ihrer Haut passen, ohne Jugendwahn.
Angles, die funktionieren
- Ganz nah ran, ohne Filter: echte Hautstruktur, echtes Licht, kein Weichzeichner.
- Dein Glow in 30 Sekunden am Tag: wie einfach die Routine ist.
- Das ersetzt drei Dinge in meinem Bad: für Minimalistinnen.
- Was wirklich drin ist: Wirkstoffe, Konzentration, warum.
- Unboxing: Verpackung, Duft, Konsistenz.
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Hook-Beispiele
- „Okay, ich zeige euch meine Haut ohne Filter, und dann, was ich jeden Morgen mache.“
- „Ich habe mein Bad ausgemistet und nur noch drei Produkte behalten.“
- „Der Grund, warum dein Serum nichts bringt, steht auf der Rückseite.“
- „So sieht die Textur aus, wenn nichts Unnötiges drin ist.“
Was rechtlich heikel ist
- Übertreibungen: „Faltenfrei in 7 Tagen“ hält keiner Prüfung stand.
- Arzneimittel-Nähe: Aussagen zu Akne als Krankheit, Neurodermitis oder Heilung gehören nicht in Kosmetik-Werbung.
- Beauty-Supplements: Nur zugelassene Claims, etwa zu Biotin und Zink für normale Haare und Haut oder zu Vitamin C und der Kollagenbildung.
- Bildbearbeitung: Retuschierte Hautbilder, die eine Wirkung vortäuschen, sind irreführend.
Keine Rechtsberatung. Bei Wirkversprechen hilft eine Prüfung durch eine Fachkanzlei.
Formate für Beauty
- UGC-Nahaufnahme mit Textur und echter Haut
- „So funktioniert es“ in drei Schritten
- Was im Starter-Kit steckt, als Unboxing-Static
- Kundenstimme mit echter Bewertung
Warum echte Hautstruktur bei KI-Creatives so wichtig ist, steht in KI-UGC-Videos und KI-Creator.
Häufige Fragen
Welche Regeln gelten für Kosmetik-Werbung?
Für Kosmetik gilt die EU-Kosmetikverordnung. Werbeaussagen müssen gemeinsame Kriterien erfüllen: Sie müssen wahr, belegbar, ehrlich und fair sein und dürfen nicht über die Wirkung hinaus versprechen, die das Produkt tatsächlich hat.
Was darf ich über Collagen-Drinks sagen?
Collagen-Produkte zum Einnehmen sind Lebensmittel, für sie gilt die Health-Claims-Verordnung. Für Collagen selbst gibt es keinen zugelassenen Claim. Zugelassen sind aber Aussagen zu Nährstoffen wie Vitamin C, das zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut beiträgt, wenn genug davon enthalten ist.
Sind Vorher-nachher-Bilder bei Skincare erlaubt?
Sie sind rechtlich nicht grundsätzlich verboten, müssen aber echt, unbearbeitet und repräsentativ sein. Auf Meta sind Vorher-nachher-Darstellungen bei Gesundheits- und Körperthemen eingeschränkt. Prüfe die aktuellen Richtlinien vor dem Schalten.
