Woraus sich die Kosten zusammensetzen
| Posten | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Creator-Honorar | Das Video selbst. Hängt von Erfahrung, Qualität und Bekanntheit ab. |
| Nutzungsrechte | Recht, das Video als bezahlte Anzeige zu nutzen. Oft zeitlich begrenzt und extra berechnet. |
| Zusätzliche Hooks | Weitere Anfänge für dasselbe Video, damit du mehrere Varianten testen kannst. |
| Rohmaterial | Ungeschnittene Aufnahmen, um selbst neue Versionen zu schneiden. |
| Produkt und Versand | Ware, Porto, manchmal Verluste, wenn Pakete nicht ankommen. |
| Schnitt und Untertitel | Falls der Creator nur Rohmaterial liefert. |
| Deine Zeit | Creator finden, briefen, nachfassen, Korrekturen abstimmen. |
Warum du in „Kosten pro Ad“ rechnen solltest
Auf Meta gewinnt selten das eine perfekte Video. Gewinner entstehen durch Tests: verschiedene Hooks, verschiedene Käufertypen, verschiedene Formate. Ein Video mit nur einem Anfang ist eine Ad. Dasselbe Video mit drei Hooks sind drei Ads, die du gegeneinander testen kannst. Deshalb ist die ehrlichste Kennzahl: Was kostet mich eine testbare Ad?
Beispielrechnung
Setz in diese Rechnung deine eigenen Angebote ein. Die Zahlen sind ein Beispiel, kein Marktdurchschnitt.
| Klassisch mit Creator | |
|---|---|
| Honorar für 1 Video | 300 € |
| 2 zusätzliche Hooks | 100 € |
| Nutzungsrechte für Ads (12 Monate) | 150 € |
| Produkt und Versand | 40 € |
| Summe | 590 € für 3 testbare Ads, also rund 197 € pro Ad |
Dazu kommen Wartezeit für Versand und Dreh, meist ein bis drei Wochen, und deine Zeit für die Abstimmung. Wenn eine Ad nach zwei Wochen müde wird, beginnt das Spiel von vorne.
Recherche, Copy, Statics und KI-UGC-Videos im Abo, von Performance-Experten geprüft. Ab 790 € im Monat, monatlich kündbar.
Der Vergleich mit KI-UGC
Bei KI-UGC fallen Versand, Drehtage und Terminabstimmungen weg, und zusätzliche Hooks kosten fast nichts, weil nur der Anfang neu erzeugt wird. Bei AVVEN kosten 30 Ads im kleinsten Paket 790 € netto im Monat, also rund 26 € pro Ad, inklusive Recherche, Copy, Statics, Videos und Prüfung. Der Aufwand verschiebt sich dafür auf Skript und Qualitätskontrolle, denn eine KI-Ad, die nach KI aussieht, ist rausgeworfenes Budget.
| Creator | KI-UGC | |
|---|---|---|
| Kosten pro testbarer Ad | eher hoch | eher niedrig |
| Zeit bis zum fertigen Video | Wochen | Tage |
| Neue Hooks und Varianten | kosten extra | kaum Mehrkosten |
| Echte Kundenerfahrung | möglich | nein, muss gekennzeichnet sein |
| Risiko KI-Look | keins | nur mit guter Prüfung gering |
Worauf du bei Creator-Angeboten achten solltest
- Sind Nutzungsrechte für bezahlte Ads enthalten, und wie lange?
- Darfst du das Video kürzen, neu schneiden und mit anderen Hooks kombinieren?
- Wie viele Korrekturschleifen sind inklusive?
- Bekommst du Rohmaterial und mehrere Hooks?
- Wer haftet, wenn im Video unzulässige Gesundheitsaussagen gemacht werden?
Unsere Empfehlung
Nutze echte Creator dort, wo echte Erfahrungen zählen, etwa für deine wichtigsten Testimonials. Für den laufenden Nachschub an neuen Angles und Varianten ist KI-UGC meist der günstigere und schnellere Weg. Wie viele Ads du dafür im Monat brauchst, steht in Wie viele Creatives solltest du testen?
Häufige Fragen
Was kostet ein UGC-Creator?
Das Honorar hängt von Erfahrung, Reichweite und Umfang ab. Für Werbevideos liegt es häufig im dreistelligen Bereich pro Video, bei gefragten Creatorn auch darüber. Dazu kommen oft Kosten für Nutzungsrechte, Rohmaterial, zusätzliche Hooks und Produkt.
Warum sind Nutzungsrechte so wichtig?
Viele Creator-Preise gelten nur für organische Nutzung oder für eine begrenzte Zeit. Für Ads brauchst du das Recht, das Video bezahlt zu bewerben, idealerweise zeitlich unbegrenzt und mit dem Recht, es zu bearbeiten.
Ist KI-UGC günstiger?
Pro Video in der Regel ja, weil Versand, Drehtage und Abstimmungen wegfallen und neue Hooks fast nichts kosten. Dafür braucht es mehr Aufwand bei Skript und Prüfung, damit die Videos nicht nach KI aussehen.
